Diese Version des Prüfschritts ist nicht mehr gültig!
| Version | Aktuell |
|---|---|
| BITV-Bedingung | 14.1 |
| Bewertungsalternativen | ja / eher erfüllt / eher nicht erfüllt / nein / nicht anwendbar |
| Gewichtung | geringes Gewicht (1 Punkt) |
| Abwertung | keine Abwertung möglich |
| Bezieht sich auf | einzelne Webseite |
| Prüfschritt erfüllt | Sätze sind kurz und einfach. |
| Prüfschritt nicht anwendbar | Vollständige Sätze sind nicht vorhanden. |
Sätze sollen kurz sein, die Satzkonstruktion soll einfach sein.
Die Verwendung einfacher Sätze ist für alle Nutzer vorteilhaft, insbesondere aber für lernbehinderte Nutzer oder für Nutzer, die nicht gut lesen können. Auch fremdsprachige Nutzer (Nutzer, deren Muttersprache nicht die Sprache des Webauftritts ist) profitieren von einfacher Sprache.
siehe 14.1.1
Falls die für die manuelle Prüfung ausgewählten Seiten keinen oder sehr wenig längere Textpassagen enthalten, kann der Webauftritt nach anderen Seiten mit längeren Textpassagen durchsucht werden. Der Prüfschritt bezieht sich dann auf diese zusätzlich ausgewählte Seite.
Die zusätzlich ausgewählte Seite muss 3 Bedingungen erfüllen:
Wenn der Webauftritt keine Seiten mit längeren Fließtexten enthält, ist der Prüfschritt nicht anwendbar.
Der Prüfschritt ist erfüllt, wenn die anwendbaren Punkte der Liste im Durchschnitt mit <2 bewertet sind.
Der Prüfschritt ist teilweise erfüllt, wenn die anwendbaren Punkte der Liste im Durchschnitt mit <4 bewertet sind.
Um Word (ab Version 2000) für das vorgestellte Verfahren nutzen zu können sind folgenden Voraussetzungen notwendig:
Anschließend kann die Lesbarkeit wie folgt geprüft werden:
Wörter pro Satz
Und was Aussetzen angeht, 1983, so das Paderborner Institut für Kybernetik, setzte
das Verständnis für den Sinn des Satzes aus, Tendenz fallend. Daher sind
http://www.musikmagieundmedizin.com/standard_seiten/neurosemantik.html
Microsoft Word Lesbarkeitsformeln
Am Ende der Rechtschreib- und Grammatikprüfung zeigt Microsoft Word mit Hilfe verschiedener Verfahren ermittelte Informationen zum Schwierigkeitsgrad des Dokuments an. Die Bewertung erfolgt anhand der durchschnittlichen Anzahl von Silben pro Wort sowie Wörtern pro Satz.
Flesch-Lesbarkeitsgrad
Bewertet einen Text nach einem Punktesystem mit maximal 100 Punkten. Je höher die Punktzahl, desto verständlicher ist das Dokument. In Standarddokumenten sollten Sie eine Punktzahl von etwa 60 bis 70 anstreben.
Die Formel für den Flesch-Lesbarkeitsgrad lautet:
206,835 – (1,015 x DSL) – (84,6 x DSW)
wobei:
DSL = durchschnittliche Satzlänge (die Anzahl der Wörter geteilt durch die Anzahl der Sätze)
DSW = durchschnittliche Anzahl der Silben pro Wort (die Anzahl der Silben geteilt durch die Anzahl der Wörter)
Flesch-Kincaid-Verständlichkeitsgrad
Bewertet einen Text nach einem bestimmten Schulniveau. Ein Ergebnis von 8,0 bedeutet zum Beispiel, dass das Dokument für einen Schüler der achten Klasse verständlich ist. Standarddokumente sollten einen Wert von etwa 7,0 bis 8,0 erreichen.
Die Formel für den Flesch-Kincaid-Verständlichkeitsgrad lautet:
(0,39 x DSL) + (11,8 x DSW) – 15,59
wobei:
DSL = durchschnittliche Satzlänge (die Anzahl der Wörter geteilt durch die Anzahl der Sätze)
DSW = durchschnittliche Anzahl der Silben pro Wort (die Anzahl der Silben geteilt durch die Anzahl der Wörter)
Erläuterungen zu Lesbarkeitsformeln: http://www.gopdg.com/plainlanguage/readability.html